Was ist Unterstützte Kommunikation?

Der humanistische Grundgedanke der Unterstützten Kommunikation ist, dass jeder Mensch ein Recht auf Kontakt und Kommunikation, auf Teilhabe und Selbstbestimmung hat, und widmet sich Menschen, die sich nicht oder nicht ausreichend verständlich machen können oder ihre Umwelt nicht oder unzureichend verstehen.

Individuell werden für bzw. mit dem kommunikationsbeeinträchtigten Menschen Methoden und Möglichkeiten zur kommunikativen Verständigung ermittelt, so dass er z. B. in einem oder mehreren der folgenden Bereiche profitiert:

  • sich verständlich zu machen
  • andere zu verstehen
  • sich im Alltag zu orientieren
  • (Handlungs-)Abläufe zu realisieren

Erhöhte Kompetenzen im kommunikativen Bereich führen zu mehr Teilhabe im sozialen Umfeld und brechen die Bahn für weitere kognitive und soziale Entwicklung. Lerninhalte aus Familie, Schule, Kindergarten, Therapie, Werkstatt, Arbeitsstelle u. a. können nun besser verstanden werden, Kommunikationsstörungen werden zum Lernfeld für alle Beteiligten, das Miteinander wächst ...